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“Vati und Mutti – Eine Familiengeschichte” von Marie-Elisabeth Lüdde

von: nomad theatre ensemble
© Regina Brocke
Info

Vati und Mutti schlagen ihre Kinder. „Mutti schlägt mit dem Kochlöffel. Vati haut mit dem Teppichklopfer.“ Vati und Mutti vertrauen auf „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“. Dieser Ratgeber der NS-Erziehungsikone Johanna Haarer, 1934 erstmals erschienen, blieb fatalerweise bis in die 80er Jahre ein Bestseller und prägte die Kindheit Millionen deutscher Kinder.
Marie-Elisabeth Lüdde erzählt, wie sich das in der Praxis abspielte. Sie stützt sich dabei auf zwei Erziehungstagebücher, die sie im Nachlass ihrer Eltern fand. Vati und Mutti haben ihre Prügelorgien schriftlich dokumentiert. In zahlreichen Zitaten lässt die Autorin diese skandalösen Tagebücher in ihre eigene Erzählung einfließen. Um den Wurzeln der Gewalt auf die Spur zu kommen, skizziert sie auch die Vorgeschichte ihrer Eltern. Es entfaltet sich ein Panorama Deutschlands im 20. Jahrhundert. Eine eindringliche Stimme der Erinnerungskultur.

Ticket- und Einlassinformation

Karten: www.theaterhaus.com / 0711-402070
siehe auch Direkt-VVK-Link

Weitere Termine
14.11.2026, 19:30 Uhr
15.11.2026, 19:30 Uhr
Akteur/e
Schauspiel
Stefanie Friedrich
Schauspiel
Gundi-Anna Schick
Schauspiel
Klaus Gramüller
Schauspiel
Jonathan Peller
Regie
Daniel Klumpp
Ausstattung
Katharina Müller
Lichtgestaltung
Alexander Joseph