Corona

Corona-Übersicht

Am 19. Januar 2021 wurde der Lockdown bis zum 14. Februar 2021 mit neuen Beschränkungen verlängert.

Hier kommt ihr zur aktuellen CoronaVO, den FAQs und findet alle aktuellen Meldungen des Landes Baden-Württemberg.

CORONA-HILFEN

Corona-Hilfen – Baden-Württemberg – Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand

Um einen guten Umgang mit den coronabedingten Einschränkungen zu finden und den Kunst- und Kulturbereich zu stärken, hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand aufgelegt. Der Masterplan umfasst finanzielle Unterstützung wie auch beratende und organisatorische Maßnahmen und wird entsprechend der Corona-Lage im Land angepasst und fortgeschrieben.

 

Für 2021 hat das Landeskabinett weitere Corona-Hilfen für Kunst und Kultur in einem Gesamtumfang von 28 Millionen Euro beschlossen.

Was ist im Maßnahmenpaket?

– Weiterführung des Soforthilfeprogramms für die Vereine der Breitenkultur (10 Millionen Euro)

– Das Impulsprogramms „Kunst trotz Abstand“ (3 Millionen Euro).

– Ein neues Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten in Baden-Württemberg. Mit Stipendien von je 3.500 Euro richtet sich das Programm an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten (Musik, Bildende Kunst und neue Medien, Literatur, Darstellende Künste, Kleinkunst) mit Erstwohnsitz in Baden-Württemberg.

 

Das Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ wird Anfang 2021 ausgeschrieben.Die Ausschreibung des Stipendienprogramms für freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten soll in zwei Tranchen Anfang und Mitte 2021 erfolgen.

Weitere Informationen findet ihr hier.

November- und Dezemberhilfe – Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Die Corona-Dezemberhilfe kann ab sofort beantragt werden!

Mit der November- und Dezemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt.

Soloselbstständige haben ein Wahlrecht: sie können alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen. Soloselbständige erhalten damit eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro. Die Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November.

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen. Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat.

Die Antragsstellung erfolgt über die Plattform: www.ueberbrueckungshilfen-unternehmen.de.

Anträge können ab sofort bis zum 31.01.2021 gestellt werden.

Hier erhaltet ihr auch alle weiteren Informationen zur Novemberhilfe.

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II des Bundes deckt die Monate September bis Dezember 2020 ab und kann rückwirkend noch bis zum 31.03.2021 beantragt werden.

Wichtig hierbei ist die Information, dass das Land Baden-Württemberg diese Hilfe mit einem fiktiven Unternehmerlohn bis zu 1.180 Euro, je nach Höhe des Umsatzeinbruchs im Vergleich zum Vorjahresmonat, aufstockt.
Auch für freischaffende Künstler*innen und Solo-Selbstständige in Baden-Württemberg, ohne regelmäßige Fixkosten, kommt damit die Antragstellung der Überbrückungshilfe II in Frage!

Ein fiktiver Unternehmerlohn wird mit Festbeträgen wie folgt gewährt:

590 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 30 Prozent und unter 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat
830 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat
1.180 Euro bei Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat

Alle Infos findet ihr hier.

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort bis zum 31. August 2021 beantragt werden. Förderzeitraum ist November 2020 bis Juni 2021.

Soloselbständige können mit der Neustarthilfe eine einmalige Betriebskostenpauschale ansetzen. Die maximale Höhe beträgt hier 7.500 Euro. Diese Unterstützungsmaßnahme richtet sich insbesondere an Solo-Selbständige, die nur geringe Fixkosten haben, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche erleiden. Achtung! Die Neustarthilfe kann aktuell noch nicht beantragt werden.

Die Bedingungen der einmaligen Betriebskostenpauschale wurden verbessert. Sie wird auf 50 Prozent des Referenzumsatzes verdoppelt; bisher waren 25 Prozent vorgesehen. Der Referenzumsatz beträgt im Regelfall 50 Prozent des Gesamtumsatzes 2019. Damit beträgt die Betriebskostenpauschale normalerweise 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019.

Im Rahmen der Neustarthilfe können auch Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, die überwiegend kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse von bis zu 14 zusammenhängenden Wochen ausüben, berücksichtigt werden.

Soloselbstständige, die Neustarthilfe beantragen, können direkt Anträge stellen (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.

Diese Betriebskostenpauschale können nur jene beantragen, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine weiteren Kosten geltend machen. Die Betriebspauschale ist als einmalige betriebliche Zuwendung konzipiert und soll diejenigen unterstützen, die zwar keine förderfähigen Kosten geltend machen können, aber aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen starke Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.

 

Alle Infos zur Überbrückungshilfe findet ihr hier. Als verlässliche Quelle haben sich auch die offiziellen FAQs erwiesen.

Künstler*innen Soforthilfe Stuttgart

Die Initiative Künstler*innensoforthilfe Stuttgart hat sich am 16. März als private Gruppe gegründet und sich zum Ziel gesetzt, so unkonventionell und schnell wie möglich zu helfen – in der Regel mit 300 Euro (Studierende meist 200 Euro). Seit dem Start wurden bereits mehr als 400.000 Euro von rund 1.600 Privatleuten und Institutionen gespendet.

Alle Infos findet ihr hier.

#coronakuenstlerhilfe

Bei der Initiative #coronakuenstlerhilfe können sich Künstler:innen melden, wenn sie durch Covid-19 in eine finanzielle Notlage geraten sind. Weiterhin wirbt das Bündnis für Spenden.

Spenden-Aktion „Miete in Zeiten von Corona“

Bei der Spendenaktion des Aktionsbündnis Darstellende Künste können Künstler*innen 500 Euro Soforthilfe erhalten. Achtung: Man muss Mitglied in einem Verband des Aktionsbündnisses sein, wie bspw.: art but fair, Bund der Szenografen, Bundesverband Freie Darstellende Künste, Dramaturgische Gesellschaft, dramaturgie-netzwerk, ensemble-netzwerk, junges ensemble-netzwerk, regie-netzwerk, theaterautor*innen-netzwerk, Pro Quote Bühne, Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V., Netzwerk Flausen+, Ständige Konferenz Schauspielausbildung (SKS), Verband der Theaterautor*innen. Weitere Infos gibt es hier.

Berufsanfänger:innen sowie Theaterstudierende müssen kein Mitglied in einem der teilnehmenden Verbände sein. Alle Mitglieder des LAFT BW sind durch die Mitgliedschaft beim Bundesverband Freie Darstellende Künste antragsberechtigt!

Ein Unterstützungsbedarf kann bis zum 28. Februar 2021 angemeldet werden.

Beratungsstelle für Corona-Hilfen der MFG

Neue Beratungsstelle für Kultur- und Kreativschaffende Die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg bietet ab sofort eine Beratungsstelle für Kultur- und Kreativschaffende für alle Fragen rund um die Corona-Hilfen.

Hotline für die Erstberatung:
Unter der Festnetz-Nummer 0711/90715413 sind von Montag bis Freitag von 10-12 Uhr und von 14-16 Uhr Expertinnen und Experten erreichbar, die aktuelle Fragen rund um Unterstützungsleistungen während der Corona-Krise beantworten.

Corona-Service-Website mit weiterführenden Infos:
Auf ihrer Website bietet die MFG zudem einen Überblick mit Informationen zur Unterstützung für Kultur- und Kreativschaffende während der Corona-Krise sowie branchenrelevante News.

Alle Infos unter: https://kreativ.mfg.de/service/corona-krise

Info-Sessions zu den Corona-Hilfen

Noch im Februar veranstaltet die MFG eigene Infos-Sessions zu den Corona-Hilfen.

Terminübersicht:

12.2.2021 – 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr

Infos und Anmeldung: https://mfg.de/va/infosession-corona-1202

22.2.2021 – 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Infos und Anmeldung: https://mfg.de/va/infosession-corona-2202

Hinweise für KSK-Versicherte und abgabepflichtige Unternehmen

Im Zuge der Corona-Krise hat die KSK Maßnahmen zur Erleichterungen bei Zahlungsverpflichtungen und Meldepflichten getroffen.

  1. Zahlungserleichterungen / Zahlungsaufschub
    Sollten aufgrund der Corona-Krise  akute und schwerwiegende Zahlungsschwierigkeiten bestehen, kann ein Antrag auf Stundung der Beiträge oder Ratenzahlung gestellt werden.
  2. Minderung des voraussichtlichen Arbeitseinkommens
    Es besteht wie auch vor der Corona-Krise jederzeit die Möglichkeit, die Meldung des voraussichtlichen Jahresarbeitseinkommens anzupassen, also zu senken oder zu erhöhen.
  3. Fortsetzung der Versicherung trotz geringfügigem Arbeitseinkommen
    Die Versicherungspflicht wird bis auf weiteres im laufenden Jahr auch dann fortgesetzt, wenn das Mindesteinkommen von  3.900 € jährlich nach aktueller Einschätzung nicht überschritten werden kann. Der bestehende Versicherungsschutz geht also durch eine Einkommenskorrektur bis auf weiteres nicht verloren.

Zu den ausführlichen Infos und den Anträgen geht es hier.

 

Zusatzinfo: Am 30.11.2020 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Entlastung der Künstlersozialversicherung zusätzlich zum Bundeszuschuss um weitere 32,5 Millionen Euro. beschlossen.  Durch die zusätzlichen Bundesmittel kann auch im nächsten Jahr der Abgabesatz zur Künstlersozialkasse weiter stabil bei 4,2% gehalten werden.

Kinderkrankengeld

Die Verlängerung des Kinderkrankengeldes betrifft auch Selbständige! Das Kinderkrankengeld wird 2021 um 10 zusätzliche Tage pro Elternteil erweitert. Damit besteht ein Anspruch auf 20 Tage je Elternteil bzw. 40 Tage für Alleinerziehende je Kind. Der Anspruch soll auch gelten, wenn Schule oder Kindergarten pandemiebedingt geschlossen sind. Was viele nicht wissen: Der Anspruch auf Kinderkrankengeld besteht auch für Selbständige ab dem ersten Tag der Erkrankung des Kindes und beträgt 70 Prozent des erzielten Gewinnes aus der selbstständigen Tätigkeit.

Eine Hilfestellung für Selbständige findet ihr hier.

Handlungshilfen

VBG (gesetzliche Unfallversicherung) – „Branchenspezifische Handlungshilfe zum SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für die Branche Bühnen und Studio im Bereich Proben- und Vorstellungsbetrieb“

Nun aktualisiert und mit neuen Hinweisen. Der VBG ist zwar nur für Angestellte bindend, ist aber eine wichtige Orientierung für alle weiteren Arbeits- und Probensituationen.

Weiterlesen…

 

Corona-Handlungshilfen der ta.med

Weiterlesen…

Pressemitteilungen, Stellungnahmen und Aktionen

Sind wir relevant? – Kulturelles Leben jetzt ermöglichen!

Als Interessenvertretungen der Freien Darstellenden Künste für Stuttgart und die Region haben wir am 22. Februar 2021 einen offenen Brief an Staatsministerin Theresia Bauer und Staatssekretärin Petra Olschowski (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst – Baden-Württemberg) versendet, in welchem wir unter dem Titel: „Sind wir relevant? – Kulturelles Leben jetzt ermöglichen!“ auf die dringende Notwendigkeit eines Umdenkens hinsichtlich der Strategien im Umgang mit kulturellen Angeboten und Veranstaltungen in Pandemiezeiten hinweisen und u.a. auch die Einbeziehung und Teilhabe der Interessenvertretungen der freien Künstler*innen und Ensembles an Gesprächen zu Öffnungsperspektiven und -szenarien fordern.

Wir freuen uns, wenn ihr unseren Brief in euer Netzwerk streut und auf Social Media teilt, so dass wir mit einer großen Reichweite auf die Belange der Künstler*innen und Ensembles der Freien Darstellenden Künste aufmerksam machen können.

Schrittweise Rückkehr von Zuschauern und Gästen: Ein integrierter Ansatz für Kultur und Sport

Zwanzig renommierte Experten und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen haben ein gemeinsames modulares Konzept mit Blick auf eine kontrollierte Rückkehr von Zuschauern und Gästen zu Veranstaltungen entwickelt. Das Diskussionspapier „Schrittweise Rückkehr von Zuschauern und Gästen – Ein integrierter Ansatz für Kultur und Sport“ wird von mehr als 40 führenden Einrichtungen und Organisationen aus den Bereichen Kultur und Sport, darunter auch dem Deutschen Kulturrat, unterstützt.

Dreistufen-Plan zur Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen

Die Kulturminister*innen der Länder haben am 5. Februar einen Dreistufen-Plan vorgestellt, in welchem die Wiedereröffnung von den aufgrund der Corona-Pandemie geschlossenen Kultureinrichtungen thematisiert wird. Diese Vorschläge werden am Mittwoch, den 10. Februar gemeinsam mit der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsident*innen diskutiert.

Nichts ist in Ordnung – PM der Allianz der freien Künste

Durchs Raster fallende Künstler*innen bei der November- und Dezemberhilfe, immer noch kein Start der Antragstellung für die Überbrückungshilfe III, eine fehlende Transparenz zu den Formalitäten und damit verbundene Ängste, Gelder eventuell wieder zurückzahlen zu müssen.
Die Liste der Kritikpunkte an den Corona-Hilfen ist lang und daher hat die Allianz der freien Künste diese nun in ihrer Pressemitteilung vom 18. Januar klar kommuniziert.
Dazu fordert sie dringenden Verbesserungen, wie bspw. die Einführung eines fiktiven Unternehmerlohns, der Einstufung aller soloselbständigen Künstler*innen als „direkt Betroffene“ , die Aufstockung der Förderprogramme wie bspw. NEUSTART KULTUR und weitere konkrete Maßnahmen.

Deutscher Kulturrat empfiehlt: Reform der Arbeitslosenversicherung für Selbstständige

Dass die Grundsicherung keine adäquate Hilfe für Selbstständige ist, wurde während der Corona-Pandemie deutlich. Glücklich diejenigen, die einst in die freiwillige Pflichtversicherung für Selbstständige eingetreten waren. Die Bedingungen und Konditionen der Versicherung hingegen bedürfen einer dringenden Überarbeitung. Die detaillierte Stellungnahme des Kulturrats findet ihr hier.

Petition: Kultur ins Grundgesetz

Die Petition wurde von Kulturschaffenden initiiert, um den verfassungsrechtlichen Stellenwert von Kunst und Kultur zu stärken. Die Unterzeichner:innen fordern die Bundesregierung auf, den Schutz von Kunst und Kultur und das Recht auf unbeschränkte Teilhabe aller Bürger:innen am kulturellen Leben und an kultureller Bildung als Grundrecht im Grundgesetz zu verankern und langfristige stabile Sicherungsinstrumente für Kunst- und Kulturschaffende zu etablieren.

Frist für die Unterzeichnung ist der 13. Juni 2021!

Weiterlesen…

Verabschiedung des neuen Infektionsschutzgesetzes

Durch die Unterstützung des Deutschen Kulturrates wird die Kunst und Kultur im am 18. November von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten „Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“  nicht mehr einfach der allgemeinen Freizeitgestaltung zugerechnet, sondern die Untersagung und die Beschränkung von Kultureinrichtungen sind „(…) insbesondere grundrechtsrelevant mit Blick auf die Kunstfreiheit nach Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes (…)“.

Damit muss “ (…) bei Untersagungen oder Beschränkungen im Bereich der Kultur (…) der Bedeutung der Kunstfreiheit ausreichend Rechnung getragen werden.“

Das bedeutet für die Zukunft, dass Einschränkungen für Kulturorte aufgrund der Pandemie mit diesen neuen Regelungen im Infektionsschutzgesetz von den Regierungen (Bund und Länder) ausreichend begründet werden müssen.

Zur Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates geht es hier.

Corona versus Kultur – Der Newsletter und die Pressemitteilungen des Deutschen Kulturrates

Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt der Deutsche Kulturrat in regelmäßigen Abständen einen eigenen Newsletter und Pressemitteilungen mit allen Infos und Neuigkeiten rund um das Thema Corona heraus.

Eine Übersicht aller bisherigen Newsletter und die Möglichkeit zur Anmeldung in den Verteiler findet ihr hier.

Zu den Pressemitteilungen geht es hier.

PERSPEKTIVEN – Podcast des Kulturamt Stuttgart

Mit dem neuen Podcast PERSPEKTIVEN stellt das Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart die verschiedenen Sichtweisen auf Kultur vor. Wie haben sie sich bei den einzelnen Menschen ergeben? Wie fügen sie sich ins kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt Stuttgart ein? Und wohin führen sie in Zukunft?

Moderiert wird PERSPEKTIVEN von Marc Gegenfurtner, dem Direktor des Kulturamts. Er erscheint circa einmal im Monat und dauert zwischen 30 und 40 Minuten je Folge. Weitere Infos und alle bisher erschienenen Folgen findet ihr hier.

Fördermöglichkeiten

Aufführungs- und Wiederaufnahmeförderung

Die Aufführungs- und Wiederaufnahmeförderung wird gemäß der Richtlinie der Stadt Stuttgart seit März 2020 durch die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart gUG verwaltet.

 

Hier findet ihr die Formulare zur Beantragung der Aufführungs- und Wiederaufnahmeförderung. Bitte schickt diese und alle damit verbundenen Fragen an info@ftts-stuttgart.de

 

Zum Öffnen und Ausfüllen braucht ihr den Adobe Acrobat Reader. Über diesen Link könnt ihr den Reader herunterladen: https://get.adobe.com/de/reader/

 

Richtlinien Abspielförderung

Antrag auf Aufführungsförderung im öffentlichen Raum / an alternativen Spielorten

Antrag auf Aufführungsförderung

Antrag auf Wiederaufnahmeförderung im öffentlichen Raum / an alternativen Spielorten

Antrag auf Wiederaufnahmeförderung

 

Um die Logos entsprechend der Vorgaben in den Anträgen einzusetzen, könnt ihr euch hier die gesammelten Logos herunterladen.

Bitte achtet auf die vorgegebenen Richtlinien.

Datensatz Logos

Die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart GuG
Die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart GuG
Die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart GuG
Die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart GuG
Die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart GuG

Förderprogramme

Hier findet ihr eine Übersicht zu den aktuellen Fördermöglichkeiten. Darunter sind aktuelle Programme, bspw. das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR und fortlaufende Angebote von einzelnen Kulturinstitutionen.

NEUSTART KULTUR

Der Kulturinfrastrukturfonds mit Mitteln von 1 Milliarde Euro liegt in der Verantwortung von Kulturstaatsminsterin Monika Grütters und wird von ihrem Amt (BKM) verwaltet. Verteilt werden die zur Verfügung stehenden Mittel über die Kunstfonds, die Kulturstiftung des Bundes und der Länder, sowie von den einzelnen Kulturverbänden.
Alle Kulturbereiche von bswp. Musik, über Kunst, Literatur, Tanz und Theater sollen mit diesen Mitteln umfassend unterstützt werden. Informationen zu NEUSTART KULTUR und eine Übersicht der einzelnen Förderungen gibt es hier.

Aktuell sind einige Programme bezüglich der Bewerbungsfristen bereits abgelaufen. Wir informieren euch hier immer aktuell, falls Förderungen in eine zweite oder dritte Runde gehen.

Auf Bundesebene wird weiter an neuen Unterstützungsprogrammen im Rahmen von Neustart Kultur gearbeitet. Der tagesaktuelle Überblick nach Sparten findet ihr hier.

Am 3. Februar 2021 hat der Koalitionsausschuss beschlossen, dass NEUSTART KULTUR mit einer weiteren Milliarde in diesem Jahr weiter aufgestockt wird. In einer Pressemitteilung hat der Deutsche Kulturrat dazu berichtet.

DIS-TANZEN (Antragsfrist: 22. März 2021)

Mit dem Förderprogramm DIS-TANZEN unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e.V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Das Förderprogramm gliedert sich dabei in zwei Förderbereiche: DIS-TANZ-SOLO richtet sich an soloselbständige Tanzschaffende, die Impulsförderung DIS-TANZ-IMPULS unterstützt Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen.

Die dritte Ausschreibungsrunde hat am 1. März begonnen und endet am 22. März 2021. Informationen zum Bewerbungsverfahren sind hier abrufbar. Außerdem hat der Dachverband Tanz Deutschland unter der Telefonnummer 030 / 992119111 erneut eine Beratungshotline eingerichtet. Diese ist dienstags bis freitags jeweils von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Das Programm richtet sich an Solo-Selbständige Tanzschaffende: Choreograf*innen, Tänzer*innen, Dramaturg*innen, Produzent*innen, Kurator*innen, Techniker*innen, Tanzvermittler*innen und Tanzpädagog*innen. Gefördert wird  die Arbeit an einem Vorhaben, in dessen Rahmen z.B. die eigenen Arbeitsmethoden reflektiert, innovative Felder ausprobiert und neue Methoden oder Theorien kennen- bzw. erlernt werden. Das Vorhaben kann auch die Dokumentation und Archivierung (u.a. von Requisiten, Bühnenbilder, Programmhefte, Videos, etc.) des eigenen Werkes  sowie die Recherche neuer Inhalte umfassen. Die Förderung wird ähnlich einem Stipendium in gleichen monatlichen Raten ausgezahlt.

 

Die TanzSzene BW bietet in den nächsten Wochen erneut Tanzschaffenden in Baden-Württemberg Beratung zum Bundesförderprogramm Dis-Tanz-Solo an:

Beratungshotline 0152 158 212 76 – zu den unten stehenden Terminen
(es berät im Auftrag der TanzSzene BW: Nadja Dias)

Termine Hotline:

Montag 08 Februar 10-13 Uhr

Donnerstag 18 Februar 10-13 Uhr

Montag 08 März 10-13 Uhr und 15-18 Uhr

Dienstag 09 März 10-13 Uhr und 15-18 Uhr

Donnerstag 18 März 10-13 Uhr und 15-18 Uhr

Montag 22 März 10-13 Uhr und 15-18 Uhr

Sowie auch nach Vereinbarung.

Terminanfrage bitte unter beratung@tanzszene-bw.de

 

Neu! Online Check-up Antragsformular

Um euch NACH der inhaltlichen Erstellung des Antrags dabei zu unterstützen, dass auch die formalen Kriterien erfüllt und relevante Informationen gut platziert sind, bietet die Tanzszene BW einen Online-Check-up mit Nadja Dias per Zoom an. Sie wird an zwei Terminen im März die einzelnen Antragspunkte durchgehen und Hilfestellung zum formalen Ausfüllen des Antrags geben. Allgemeine Fragen zu formalen Dos and Don’ts können gestellt werden, für inhaltliche und individuelle Fragen bitte vorab die Beratung in Anspruch zu nehmen.

Termine:

Mittwoch, 17. März 2021, 11 Uhr

Donnerstag, 18. März 2021, 15 Uhr

Anmeldung bitte nur über den Link. Es können maximal 18 Teilnehmer pro Termin teilnehmen, Anmeldung über doodle ist bis Montag, 15. März möglich.

#TakeThat – Fonds Darstellende Künste e.V.

Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf.

#TakeThat umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten. Darüber hinaus ergänzen die Programme AUTONOM und GLOBAL VILLAGES PROJECTS sowie die Konzeptionsförderung die Förderangebote des Fonds Darstellende Künste. Anträge für die ersten #TakeThat-Programme können ab dem 01. Oktober 2020 gestellt werden.

Eine Übersicht zu #TakeThat und allen Programmen findet ihr hier.

ChanceTanz – Aktion Tanz (Antragsfrist: 31. März 2021)

ChanceTanz fördert außerunterrichtliche und zusätzliche Tanzprojekte für Kinder und Jugendliche. Mit den Angeboten sollen insbesondere junge Menschen im Alter von drei bis 18 Jahren erreicht werden, die bislang wenig Zugang zu kulturellen Angeboten hatten.

Je nach Format können Bündnisse für ihre Vorhaben bis zu 8.000 € bzw. 15.500 € pro Projekt beantragen.

Ab dem 1. Dezember 2020 können laufend Anträge auf Projektförderung bei ChanceTanz gestellt werden (Erst- und Folgeanträge). Die Frist zum 31. März ist damit aufgehoben.

Folgeanträge sollten 4-6 Wochen vor gewünschtem Projektstart eingereicht werden. Erstanträge sollten mindestens 6 Wochen vor geplantem Projektstart vorliegen, da diese von einer Jury begutachtet werden. Mit dieser Maßnahme möchte „Aktion Tanz“ auf die pandemiebedingten Planungsunsicherheiten flexibel eingehen und auch auf kurzfristig sich ergebende Möglichkeiten einer Projektumsetzung reagieren zu können.

Achtung! Die zweite Antragsfrist zum 30.09.2021 bleibt davon unberührt.

Bei Fragen steht das ChanceTanz Projektbüro unter: chancetanz@aktiontanz.de zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es hier.

Fonds Soziokultur: Digitalität + Soziokultur im Rahmen von Neustart Kultur

Was bedeutet Digitalisierung für soziokulturelle Arbeit? Gesucht werden Projekte für die sinnvolle Nutzung der Digitalität – etwa für die Sichtbarkeit von Vielfalt, das Mitgestalten, des neuen Storytellings, der passenden Mischung aus real und digital mit neuen Formaten, Teilhabe anderer und ungewöhnliche Ästhetik.

Bewerbungsfrist ist der 31. März 2021. Weiterführende Infos gibt es hier.

WEITERE FÖRDERPROGRAMME

Stipendium „10 qm/Corona Katalyse“ für Freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Mit einem dreimonatigen Stipendium unterstützte das Kulturamt im Jahr 2020 über 20 freischaffende Künstlerinnen und Künstler Stuttgarts bei der Neuausrichtung ihres Profils und ihrer Strategien hinsichtlich (Ko‐)Produktion, Vermittlung und Zielgruppen. Die Stipendien haben sich als notwendig und bedarfsorientiert erwiesen.

Um die Arbeit der Stuttgarter Künstlerinnen und Künstler auch 2021 konstruktiv zu begleiten, werden weitere 42 Stipendien zu je 1.200 Euro pro Monat für die Dauer von mindestens drei Monaten ausgeschrieben. Der Zeitraum ist innerhalb des Jahres frei wählbar. Für „10 qm/Corona Katalyse“ werden zusätzliche Mittel in Höhe von 160.000 Euro im Rahmen der Nothilfe‐Mittel zur Verfügung gestellt.

Die ausführliche Ausschreibung findet ihr hier. Bewerbungen im PDF-Format können bis zum 28. Februar 2021 per E‐Mail an: kulturfoerderung@stuttgart.de gesendet werden.

NPN – Restmittel „Internationale Tanzgastspiele“ & „Koproduktionen Tanz“

Die Gastspielförderung Tanz International soll den Austausch zwischen in Deutschland arbeitenden Künstler*innen und internationalen Veranstalter*innen anregen, Anreize für eine stärkere Rotation existierender und neuer Produktionen schaffen. Sie richtet sich an Veranstalter*innen im Ausland, die eine in Deutschland entstandene Tanzproduktion einladen möchten. Im Rahmen der Koproduktionsförderung Tanz wird die Entstehung neuer Tanzproduktionen gefördert.

Antragsfrist ist der 15. April 2021 (2. Vergabe).

Weiterlesen…

Stadt Stuttgart

Das Kulturamt der Stadt Stuttgart bietet Fördermöglichkeiten für Projekte, Institutionen und im Bereich der kulturellen Bildung. Im Bereich der Projektförderung unterstützt das Kulturamt der Stadt Stuttgart Kulturschaffende der Sparten Bildende Kunst, Tanz und Theater, Film und Medien, Literatur und Musik sowie der interkulturellen Kulturarbeit und Soziokultur. Auch Kulturprojekte im Rahmen des städtepartnerschaftlichen Austausches werden gefördert.

Weiterlesen…

Newsletter Kulturförderung
Hier informiert euch das Kulturamt über alle aktuelle Fördermaßnahmen und Ausschreibungen und gibt weitere Informationen, die für Stuttgarter Kulturschaffende wichtig sind. Anmelden kann man sich hier.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (Land Baden-Württemberg)

Das Land Baden-Württemberg fördert Kunst und Kultur durch Stipendien, Preise und Förderprogramme.

Weiterlesen…

Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. (LaFT)

Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg fördert der LaFT mittels finanzieller Mittel, die vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt werden, herausragende Projekte der Freien Tanz- und Theaterszene. Unterschiedliche Förderprogramme werden hier angeboten.

Weiterlesen…

Fonds Darstellende Künste

Der Fonds fördert künstlerische Vorhaben der Freien Darstellenden Künste in drei allgemeinen Förderprogrammen und realisiert immer wieder Sonderprogramme.

Weiterlesen…

LBBW – Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg

Die Stiftung der LBBW unterstützt ebenfalls Vorhaben aus der Kunst und Kultur.
„Mit unserer Unterstützung können Künstlerinnen und Künstler, aber auch Kultureinrichtungen ihre Vorhaben auf den Gebieten von Musik und Literatur, Bildender und Darstellender Kunst verwirklichen. Auf diesem Feld liegt das Hauptinteresse der Stiftung. Darüber hinaus können nach den Bestimmungen der Satzung auch Projekte zur Erhaltung von Kulturwerten unterstützt werden, sofern die überwiegend niedrigen Förderbeträge der Stiftung einen sinnvollen Beitrag leisten können.“

Weiterlesen…

Wettmittelfonds – LOTTO Baden-Württemberg

Zum Wohle der Gesellschaft
Beim Zahlenlotto denkt jeder zuerst an Millionengewinne. Ein Gedanke, der einleuchtet. Was passiert aber mit den Geldern, die nicht gewonnen werden?

Nur wenige wissen, dass aus den Überschüssen der staatlichen Lotterien jährlich Millionenbeträge an das Land Baden-Württemberg abgeführt werden. Ein Großteil davon wandert in den Wettmittelfonds zur Förderung von Sport, Kunst und Kultur, Denkmalpflege und Sozialem. Über die Verteilung der Fördergelder bestimmen die Fachministerien. Im baden-württembergischen Landtag wird dann die Zusammensetzung des Wettmittelfonds per Gesetz verabschiedet und damit ein Stück Lebensqualität gesichert.

Weiterlesen…

Goethe-Institut: Internationaler Koproduktionsfonds

Gefördert werden Koproduktionen von Künstler*innen in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und Performance. Hybride und interdisziplinäre Formate und die Verwendung digitaler Medien können tragende Komponenten darstellen. Der Fonds richtet sich an professionell arbeitende Künstler:innen bzw. Ensembles im Ausland und in Deutschland.

Weitere Informationen findet ihr hier. Bewerbungsfrist ist der 15. April 2021.

Ausschreibungen

Aktuelle Ausschreibungen

Hier findet ihr die aktuellen Ausschreibungen aus der Szene, die wir von unserem Netzwerk zugesendet bekommen.

Bühne frei! – OPEN CALL des Landesmuseum Württemberg

Für die Benefiz-Veranstaltung „Bühne frei“ am 12. und 13. Juni 2021, im bis dahin neu eröffneten Museumsfoyer „Die Dürnitz“, sucht das Landesmuseum Württemberg Kurzstücke/Try Outs und Experimente! Auch Stücke für Kinder sind willkommen!
Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2021!

Hintergrund: Mit der Spendenaktion „Bühne frei“ reagiert das Landesmuseum Württemberg auf die fehlenden Aufträge und die damit verbundenen Ausfälle der freischaffenden Künstler*innen während der Corona-Pandemie. Mit den Spendengeldern werden nun zwei große Benefiztage auf die Beine gestellt! Hier geht es zur Ausschreibung und weitere Infos findet ihr hier.

Künstlerische Leitung: Theaterfestival FAVORITEN 2022 + 2024

Gesucht wird eine künstlerische Festivalleitung für die nächsten beiden Ausgaben des Theaterfestival FAVORITEN. Der Arbeitszeitraum beginnt im Sommer 2021 und endet mit dem Jahr 2024. Bewerbungen von Kollektiven und/oder Leitungsteams sind möglich. Alle Informationen findet ihr in der Ausschreibung.

Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg

Künstlerinnen und Künstler aller Sparten aus Baden-Württemberg können sich noch bis zum 31. März 2021 für den Kleinkunstpreis des Landes bewerben. Die Bewerberinnen und Bewerber sollten mindestens 16 Jahre alt sein und aus Baden-Württemberg kommen.

Vergeben werden bis zu drei mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreise und ein Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro, welche gemeinsam vom Land und der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg getragen werden. Seit 2010 kann zusätzlich eine Persönlichkeit aus dem Bereich der Kleinkunst in Baden-Württemberg mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet werden. Das Preisgeld des Ehrenpreises in Höhe von 5.000 Euro stiftet die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es auf der Webseite der Geschäftsstelle des Kleinkunstpreises der Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren (LAKS Baden-Württemberg e.V.)

ResearchLab – ROXY Ulm

Das ResearchLab fördert innovative Ideen, ermutigt zum künstlerischen Risiko und möchte die kreative Fantasie innerhalb der Tanzszene bereichern. Durch das Angebot optimaler Bedingungen für Tanzkünstler*innen und den Dialog mit dem Publikum in offenen Proben möchte das ROXY mit dem ResearchLab ein stärkeres Bewusstsein für die grenzenlosen Möglichkeiten des Tanzes und seine Fähigkeit, Menschen zu verbinden und zu inspirieren, schaffen.

Für jedes ResearchLab können sich Tanz-Projekte mit bis zu fünf Tänzer*innen bewerben. Die ausgewählten Künstler*innen erhalten vom ROXY ein Produktionsbudget, bekommen Probenmöglichkeiten für ca. drei Wochen sowie einen Zuschuss zum Lebensunterhalt, Reisekosten und eine Unterkunft vor Ort. Außerdem stellt das ROXY Equipment für eine Videoaufnahme der Arbeit zur Verfügung. Die Ergebnisse des ResearchLabs werden im PerformanceLab-Programm des ROXY öffentlich in der Werkhalle aufgeführt.

Weiterlesen…

BFDK: „tanz + theater machen stark“

Im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ werden lokale Bündnisse von mindestens drei Partner:innen unterstützt, die sich an benachteiligte Kinder und Jugendliche richten. Bewerbungsfrist ist der 15. Februar 2021. Weitere Infos findet ihr hier.

flausen+ –  Forschungsstipendien

Vom 15.12.2020 bis zum 01.03.2021, können sich professionelle Künstler:innen-Gruppen aus dem Bereich der Darstellenden Künste für ein Stipendium im Jahr 2022 bewerben.

Das Besondere an flausen+stipendien ist, dass es sich um eine vierwöchige Forschung an neuen und gewagten Ideen handelt. Das Modellprojekt will professionellen Künstler:innen eine Labormöglichkeit frei von Aufführungs- und Ergebniszwängen geben. Über vier Wochen kann mit neuen Formen experimentiert werden und der eigene Stil erforscht und hinterfragt werden. Statt einer Premiere gibt es ein öffentliches makingOFF am Abschlussabend, das durch die Forschung führt. Alle weiteren Informationen findet ihr in der Ausschreibung.

Bewerbungszeitraum: 15. Dezember – 1. März

Schaubude Berlin: Ausschreibung Forschungsresidenz

Die Schaubude Berlin schreibt eine eine vierwöchige Residenz zur Erforschung neuer ästhetischer und performativer Strategien in der Auseinandersetzung mit der Digitalisierung und deren gesellschaftlichen Wirkungen aus. Gesucht wird ein Team von 2 bis 4 Personen, in dem Künstler:innen der darstellenden Kunst, deren Ausdrucksmittel Puppen, Figuren oder Objekte umfassen, mit Medienkünstler:innen/ Beteiligten aus digitalen Arbeitsbereichen (z. B. Robotik, Programmierung, Informatik) zusammenarbeiten wollen. Das Vorhaben muss nicht Bestandteil einer Produktion sein und verpflichtet nicht zu einer Premiere.

Bewerbungsfrist ist der 1. März 2021. Die Bewerber*innen müssen einen Wohnsitz in Deutschland haben. Alle Infos findet ihr hier.

Berliner Festspiele: Theatertreffen der Jugend – Open Call

Das Theatertreffen der Jugend findet vom 28. Mai bis 5. Juni 2021 statt und versteht sich als Ort, an dem junge Theatermacher:innen ihre Themen und Haltungen verhandeln können und in ihren künstlerischen Ausdrucksformen bestärkt werden. Im Zentrum stehen die eingeladenen Produktionen und die Begegnung der jugendlichen Spieler*innen. Bewerbungsfrist ist der 3. März 2021.

Alle Infos findet ihr hier. 

Berliner Festspiele: Tanztreffen der Jugend – Open Call

Das 8. Tanztreffen der Jugend findet vom 17. bis 24. September 2021 statt. Gesucht werden Solo­/ Duo­ und Ensemble­stücke sowie mediale Tanzprojekte von und mit Jugendlichen. Eingeladen werden nicht nur fertige Tanzstücke, sondern auch Formate, die trotz der pandemiebedingten Einschränkungen Wege finden, mit Bewegungssprachen des zeitgenössischen und/oder urbanen Tanzes zu experimentieren.

Bewerbungsfrist ist der 31. März 2021, weiterführende Infos findet es hier.

 

Der Digitale Projektraum

Online-Veranstaltungen der FTTS

Der Digitale Projektraum – Die Online-Weiterbildung mit der FTTS

Auch in diesem Jahr bieten wir euch in unserem „Digitalen Projektraum“ ein spannendes Weiterbildungsprogramm, mit dem ihr euer Wissen rund um die Themen Finanzplanung, Recht, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Management erweitern könnt. Die Online-Seminare finden monatlich, jeweils im Wechsel an den Vormittagen (10 bis 12 Uhr) und an den Abenden (18 bis 20 Uhr) statt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Unter den jeweiligen Anmelde-Links könnt ihr euch zu den einzelnen Seminaren unter Angabe eures Namens und eurer E-Mail Adresse registrieren. Nach der Bestätigung bekommt ihr dann per E-Mail den Teilnahme- Link vorab zugesendet.

Die Online-Seminare finden mit dem Anbieter „zoom“ statt. Infos zum Datenschutz findet ihr unter: https://zoom.us/de-de/privacy-and-security.html.

„Der Digitale Projektraum“ wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart.

Programmübersicht 2021 (Februar bis Mai)

Februar – „Alles geregelt?! – Vertragsrecht für Künstler*innen“

23. Februar 2021 – 10 bis 12 Uhr

Dozent: Dr. Ralf Kitzberger (Kanzlei Schickhardt Rechtsanwälte/Ludwigsburg)

 

Im Laufe ihres Berufslebens werden freischaffende Künstler*innen immer wieder mit verschiedenen Formen von Verträgen konfrontiert, die sie entweder als Auftragnehmer*innen als Teil von künstlerischen Produktionen oder als Veranstalter*innen eigener Aufführungen mit anderen Künstler*innen schließen müssen. Dabei gibt es gerade bei Verträgen innerhalb der Kulturbranche eigene Spezifika zu beachten.

Das Online-Seminar „Alles geregelt?! – Vertragsrecht für Künstler*innen“ mit Dr. Ralf Kitzberger (Kanzlei Schickhardt Rechtsanwälte | Ludwigsburg) vermittelt neben den Grundlagen des Vertragsrechts (bspw. Vertragsformen-und Ausgestaltung) auch Formulierungen und Fallstricke, die innerhalb der Verträge berücksichtigt werden sollten.

Zur Anmeldung

März – „Förderer überzeugen! Kosten- und Finanzierungspläne optimal gestalten“

16. März 2021 – 18 bis 20 Uhr

Dozent: Dr. Thomas Knubben (Institut für Kulturmanagement/Ludwigsburg)

 

Einerlei, ob man öffentliche Förderung beantragen oder Sponsoren und Stiftungen gewinnen will, immer muss ein Kosten- und Finanzierungsplan vorgelegt werden. Er ist am Ende der Prüfstein, ob ein Projekt überzeugt und Unterstützung erfährt oder nicht. Solche Pläne zu erstellen ist kein Hexenwerk. Sie müssen aber sorgfältig angelegt und es müssen einige Regeln eingehalten werden. Welche das sind und wie sie geschickt angewandt werden, wird im Seminar erörtert.

 

Zum Dozent:
Prof. Dr. Thomas Knubben leitet den Masterstudiengang Kulturwissenschaft und Kulturmanagement an der PH Ludwigsburg. Eines seiner Arbeitsfelder ist die Kulturfinanzierung.

Zur Anmeldung

 

April – „Existenzgründung für Künstler*innen – Basics zu Selbstständigkeit und Rechtsformen“

13. April 2021- 10 bis 12 Uhr

Dozent: Max Höllen (Doktorand Kulturunternehmertum, Kulturmanager)

 

Unternehmer*in: Für die einen klingt das heldenhaft, für andere kapitalistisch. Fakt ist jedoch, dass jede*r Künstler*in, die sich selbstständig macht, in gewisser Weise unternehmerisch tätig wird und dadurch auch unternehmerisch denken und handeln sollte. Doch was muss ich dabei alles beachten? Was ist ein „Geschäftsmodell“, welche Rechtsform ist für mich die passende und welche Finanzierungsinstrumente sind möglich? Max Höllen vermittelt im Seminar einige Grundkenntnisse zum Thema „Kulturunternehmertum“ und beginnt da, wo es in der Regel anfängt: Beim eigenen Selbstverständnis und bei der Wahl der Rechtsform.

 

Zum Dozent:

Max Höllen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter, Kulturmanager und Doktorand im Gebiet „Kulturunternehmertum“. In seiner Doktorarbeit beschäftigt er sich mit Gründungsfinanzierung für Kultur- und Kreativschaffende. Er hat in Ludwigsburg Kulturwissenschaft und Kulturmanagement studiert und arbeitet selbstständig als Wissenschaftler, Dozent und Graphic Recorder.

Zur Anmeldung

Mai – „Mittelakquise kompakt – Basics des Fundraising und Einblick in das Crowdfunding“

20. Mai 2021 – 17 bis ca. 20:15 Uhr

Dozent*innen: Janaa Rassmussen (Rasmussen Consulting) und  Anja Thonig (Crowdfunding-Campus)

 

Unterteilt in zwei Teile gibt dieses Kompaktseminar mit gleich zwei Dozentinnen einen umfassenden Einblick in das Thema der Mittelakquise für freischaffende Künstler*innen und legt dabei einen besonderen Fokus auf das Crowdfunding.

Im ersten Teil gibt Janaa Rasmussen (Kultur- und Medienmanagerin, Coach und systemische Prozessberaterin) von 17 bis 18:30 Uhr zunächst eine Einführung in das Thema Fundraising und thematisiert hier die Voraussetzungen und Bedingungen für das Gelingen speziell für den Kulturbereich. Die Auswahl der Geber, die Spenderansprache und die Kommunikation sind ebenso Themen wie das Verfassen von Anträgen.

Im zweiten Teil (18:45 bis ca. 20:15 Uhr) stellt Anja Thonig den Teilnehmer*innen das Tool des Crowdfunding, als beliebtes und effektives Mittel zur Finanzierung, für Marketing und Promotion oder auch für den Community-Aufbau, vor. Vor allem kreative und innovative Projekte bedienen sich gern dieser Methode. Was teilweise einfach aussieht, bedarf jedoch einer guten Planung und Strategie. Das Seminar zeigt die wichtigen Punkte auf, die es bei der Planung zu beachten gilt und zeigt Impulse für einen erfolgreichen Start.

 

Zu den Dozent*innen:

Jaana Rasmussen ist Kultur- und Medienmanagerin, Coach und systemische Prozessberaterin. Sie berät Menschen und Organisationen in Strategie, Kommunikation und agilen Methoden. Zu ihren Kunden gehören gemeinnützige Organisationen und Unternehmen. Jaana Rasmussen hat in verschiedenen Positionen im Kultur- und Bildungssektor gearbeitet, zuletzt bei Teach First Deutschland.

 

Anja Thonig berät und betreut, nach zahlreichen Stationen in der Kreativwirtschaft, seit 2014 Crowdfunding Projekte verschiedenster Themenbereiche. Dabei ist sie spezialisiert auf das reward-based und donation-based Crowdfunding sowie auf die Erstellung von Kampagnen- und Kommunikationsinhalten. Seither hat sie schon über 350 Projekt betreuen dürfen.

Zur Anmeldung

 

Themen-Ausblick  – Juni bis Dezember 2021

Künstler*innen als Veranstalter
Buchhaltung und Steuern
Förderanträge – Überblick, Unterstützung und Beratung
Corporate Design und Branding
Storytelling im Social Web

 

Aktuell haben wir noch einen freien Slot!

Gibt es noch etwas, das euch in dieser Übersicht fehlt? Themen, die euch für eure Weiterbildung wichtig sind oder Dozent*innen, die wir unbedingt einladen sollten? Dann schreibt uns gerne ein E-Mail an: presse@ftts-stuttgart.de! Wir freuen uns über eure Vorschläge und Impulse!

 

„Der Digitale Projektraum“ wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Stuttgart.

Die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart GuG

Fort- und Weiterbildungen

Weitere Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

aLL aBOUT dANCE
Das Beratungsforum für freie Tanzschaffende des Tanznetz Freiburgs

Offene Online-Sprechstunde

1x monatlich zu einem Thema mit einer(em) Expert*
dienstags | 15-17 Uhr
Info und Anmeldung : fachberatung@tanznetz-freiburg.de
Kommende Termine:

Dienstag, 30.03.2021 | 15 – 17 Uhr
Thema: „Was macht einen guten Antrag aus?” – Aktuelle Fördermöglichkeiten beim Land (LAFT) – Expert*innen: Jurymitglieder der LAFT-BW

Alle Informationen zum Angebot findet ihr auf der Webseite des Tanznetz Freiburgs.

Performing Arts Programm Berlin

Das PAP-Berlin bietet in regelmäßigen Abständen interessante Fort- und Weiterbildungsprogramme an. Einfach mal hier reinschauen oder Newsletter bestellen.

NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Zu empfehlen ist auch das Qualifizierungsprogramm „weiterkommen!“ des Landesbüro für Freie Darstellende Künste NRW. Hier eine kommende Veranstaltung:

Institut für Kulturmanagement Ludwigsburg- Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Das Weiterbildungsangebot „Kontaktstudium Kulturmanagement“ richtet sich an Kulturschaffende, -interessierte und Profis, die für Kunst und Kultur brennen und daher gerne im Kulturmanagement tätig sind oder sein wollen.

Die Seminare im Jahresangebot 2021, die aktuell bis zum 31.März online stattfinden, können individuell und einzeln gebucht werden.

Master-Studiengang „Applied Theatre“

Noch bis zum 30. März kann man sich im Thomas Bernhard Institut am Mozarteum Salzburg für den Studiengang „Applied Theatre – künstlerische Theaterpraxis und Gesellschaft MA“ bewerben. Weitere Informationen gibt es hier.

 

Jobs

Jobs im Angebot

CRAZY MONKEY CIRCUS

Der Kinderzirkus CRAZY MONKEY CIRCUS sucht eine Projektleitung aus dem Raum (Süd-)Baden-Württemberg für den Zeitraum 11.01. – 30.09.2021. Zur Ausschreibung geht es hier.

Kulturzentrum Tempel Karlsruhe

Das Kulturzentrum Tempel sucht ab 15. März 2021 eine VeranstaltungsmangerIn m/w/d (Teilzeit 50%). Für weitere Infos hier klicken.

Verband Deutscher Puppentheater (VDP): Projektleitung gesucht

Für das VDP-Projekt „Figurentheater – interaktive Plattform/ Fachforen/ temporäre Servicestelle“, gefördert aus Mitteln von #TakeNote, wird eine Projektleitung gesucht. Die Tätigkeit ist bis zum 30. September 2021 zeitlich begrenzt. Der Arbeitsaufwand wird auf 15 bis 25 Wochenstunden geschätzt. Bewerbungsfrist: 8. Februar 2021. Zur Ausschreibung kommt ihr hier.

Dance Theatre Heidelberg

Das Theater und Orchester Heidelberg sucht für das Dance Theatre Heidelberg ab März 2021 eine*n erfahrene*n Produktionsleiter*in/Dramaturg*in. Zur Ausschreibung geht es hier.

&sistig GbR// Kollektiv PARA: Spieler:innen/ Performer:innen gesucht

Die &sistig GbR und das Künstler:innenkollektiv PARA suchen für eine neue Produktion am Theaterdiscounter Spieler:innen/ Performer:innen. Als Probezeitraum ist Juni bis August 2021 angegeben. Bezahlung erfolgt auf Grundlage der Empfehlungen des BFDK. Bewerbungsfrist ist der 28. Februar 2021. Zu allen Infos kommt ihr hier.

Sonst nichts zu finden?

Dann empfehlen wir euch mal hier vorbei zu schauen:

Kulturmanagement Network – Stellenmarkt (Kostenpflichtig im Abo)

Weiterlesen…

 

Bühnenjobs.de (Kostenlos)

Die Jobbörse des Deutschen Bühnenvereins für Theater und Orchester

Weiterlesen

Technikleihe

Technikleihe über die FTTS

Die Freie Szene verfügt über technisches Equipment, das jederzeit nach Verfügbarkeit ausgeliehen werden kann. Bei Bedarf richtet euch mit einer möglichst konkreten Auflistung und unter Angabe des relevanten Zeitraums an info@ftts-stuttgart.de. Die FTTS berechnet für das Entleihen eine geringe Verwaltungspauschale. Eine aktuelle Bestandsliste findet ihr hier.

Raumbedarf

Raumbedarf

Da es in Stuttgart bislang keine Produktions- bzw. Spielstätte gibt, die allen freien darstellenden Künstler*innen zur Verfügung steht und es darüber hinaus an Proben- und Lagerräumen mangelt, ist die Raumfrage ein Dauerthema.

Solltet ihr von ungenutzten Räumen/Flächen wissen, selber einen Kellerraum vorübergehend zur Verfügung stellen können o.ä., nehmt gerne zu uns Kontakt auf.

Ebenso sind wir immer auf der Suche nach günstigem Wohnraum – sei es auch kurzfristig oder vorübergehend.

Danke!